

Als junger Mensch, der merkt das etwas in der Politik nicht stimmt und Dinge verändern möchte, stellt sich die Frage welche Gruppe ist die Richtige?
Egal welcher politischen Richtung ihr angehört, solltet ihr Folgende Dinge beachten.
Lasst euch nicht manipulieren. Fragt euch immer, was will diese Gruppierung von mir. Sucht sie nur dumme Wahlhelfer, die nichts hinterfragen?
Versucht eine Führungsfigur mich zu radikalisieren, um extreme politische Ansichten zu vertreten.
Es gibt viele „Heimchenfänger“, die Dir Mitspracherechte vorgaukeln, starke Parolen dreschen und willige Gefolgsleute suchen.
Sie nutzen eure Unwissenheit, Unzufriedenheit, Unerfahrenheit, Begeisterungsfähigkeit, Aktivität und Loyalität aus, um aus Egointeressen heraus selbst innerhalb ihrer Gruppierung aufzusteigen.
Bei den etablierten Parteien CDU, CSU, FDP, SPD, Grünen und Linken haben sich über die Jahrzehnte Machtcliquen herausgebildet, die jedes individuelle Engagement im Keim ersticken. Es gelten nur die Vorgaben der Spitzenpolitiker, die wiederum größtenteils den Lobbyinteressen der Wirtschaft untergeordnet sind.
Ein Beispiel ist ein ehemaliger Schulkamerad von mir. Er stieg schnell in der jungen Union zum Kreisvorsitzenden auf und wollte Dinge in seinem Heimatort zum Wohle der Einwohner verändern. Aber schon auf Bezirksebene stieß er auf soviel Vetternwirtschaft, Intrigen gegen eigene „Parteifreunde“ und Bestechung, dass er sich angewidert aus der Politik zurückzog und nie wieder damit etwas zu tun haben wollte.
Also schon in den Jugendorganisationen, kommen nur diejenigen nach oben, die sich vom System korrumpieren lassen.
Das Image von Parteien ist deshalb denkbar schlecht geworden. Aber in allen Gruppen ob Partei oder nicht, bilden sich Hierarchien heraus, wo wenige den Kurs vorgeben und die Meisten folgen. Dies ist relativ normal, weil Leute mit Führungsqualitäten gern die Sache an sich reißen.
Lasst euch aber nicht von solchen Leuten „unterbuttern“. Achtet darauf, dass die Individualität des einzelnen nicht verlorengeht. Ladet auch mal Leute aus anderen politischen oder unpolitischen Gruppen zu euren Treffen ein, um nicht „Betriebsblind“ zu werden.
Und ganz wichtig: Bleibt unabhängig. Bildet euch weiter. Also viel lesen. Aber bitte Bücher von Verlagen, die kritische Bücher auch verlegen wie z.B. der Kopp-Verlag. Misstraut den Massenmedien!!! Schaltet die Glotze aus.
Diskutiert nicht nur mit euren Leuten und bleibt dabei immer auf der Sachebene. Seid selbstkritisch. Kontrolliert euer Ego! Und seid ohne Vorurteile. Auch jemand von der NPD kann euch Dinge erzählen, die euch weiterbringen.
politische Orientierung/ Standortfindung - Parteienpolitik ?
von catscat am 4 September, 2011 - 20:02.Liebe Gimli -
Als aktiv-kritische Leserin Deines Beitrags - und Sympathisantin ultravioletter p a r t e i freier Politik - selbst nicht unerfahren in Sachen Kommunalpolitik (bis zu meinem Austritt über ein Jahrzehnt bei den Grünen in SL-Holst aktiv, seither parteigeschädigt aber basisorientiert/ sozialökolog
geortet) folgendes:
es ist einf gesagt: lasst Euch nicht m a n i p u l i e r e n.. Das ist ein immer- währender Kampf, es sind teilw schleichende Prozesse, die einher gehen mit augenöffn Ent-täuschungen (die vorprogrammiert sind im Leben)- sobald wir merken, dass hinter dem, was der auf der Bühne agierende Mensch von sich gibt - nicht nur die gutformulierten Wählerinteressen stehen, - von denen wir uns auch gerne überzeugen lassen - sondern auch EGOanteile: eigene Machtgelüste - Spass an Führungsaufgaben d.h. Steuerung von unkritischen Gruppen/Massen.. UND mat Interessen sprich Sicherung/Wahrung des eig Standes/ "peer group" u gehobenen Lebensstils. Achtung ! Auf der Hut sein ! Dieses Spiel zu durchschauen ist unsere/Eure Aufgabe - und dies gelingt uns immer besser, je häufiger wir diese Credos durch eigene Meinung u Meinung anderer e r s e t z e n bzw r e l a t i v i e r e n lernen. ( kritisch mitdenken !)
Beteiligt Euch !- überlasst nicht Eure Meinung den prof Meinungsmachern- lasst Euch nicht von den Massenmedien vereinnahmen ! einen polit Standort zu finden ist heute nicht leicht: Parteipolitik - egal welche Partei Du nimmst - funktioniert immer nach best Regeln und hierarch Mustern - sie ist und bleibt- in meinen Augen - ein undurchsicht Geschäft - Parteien sind verlogene Huren der Wirtschlobbys in diesem spätkapitalist/neoliberalen u marodierenden System.. sie wollen keine Transparenz für die Basis, es gibt keinen "reinen Wein" nur Wasser für Stimmvieh, das bereit ist ihr für eine Legisl-periode Vertrauen zu schenken..
Dennoch manchmal hat man/frau auch das Glück Menschen zu begegnen, die - man spürt es - anders denken u einen Akkord bei uns zum Klingen bringen - uns sozusagen aus dem Herzen sprechen.. (bei mir war es die I d e e des bedingungslosen GReinkommens und der drin enthaltenen solidarischen Ethik )- diesen Erfahrunǵen dürfen wir uns nicht verschliessen..
Je mehr wir uns auf (Basis-)Dialoge einlassen , je mehr wir unsere Wahrnehmung schulen, hinterfragen u unsere grauen Zellen n u t z e n, zeitkritisches lesen, Menschen zur Rede stellen und auch mal dem Gegner zuhören, solang er bereit ist uns auf A u g e n h ö h e zu begegnen.. desto umfassender wird unser gesamtges Politikverständnis werden.. desto besser wird die praktische Orientieren klappen..
(Selbst-)kritisch reflektieren,Abstand gewinnen, unsere emotionalen Anteile bei Entscheidungsfindungen berücksichtigen( immer Hand, Herz u Hirn befragen) - auch das ist unabdingbar für unsere Entwickl- und Orientierungsprozesse - u keine Schuldgefühle entwickeln, wenn wir Auszeiten brauchen..
Aus den Fragen der Dimensionen von Raum, Ort u Zeit ergeben sich für mich immer wieder die gleichen existenziellen Fragen nach
1. Standort (nicht nur örtl. auch entwicklungs, erfahrungs- u wissensmässig )
2. Interesse ( was ist w i r k l ich wichtig, welche kurz-,mittel-, langfr Ziele )
3. wie sieht mein Energiehaushalt aus - wie sind meine sozialen Netze, meine
zwischenmenschl Beziehungen, wo sind meine Quellen ( sozial, geistig u glaubensmässig , wie bringe ich mich
in Gleichgewicht, wenn ich mal aus der Bahn geworfen werde..
Das, wovor ich mich immer gehütet habe bei meiner Politisierung, ist die
E i n dimensionalität ( Du kannst auch "Radikalisierung" dazu sagen )
und eindimensionalen Bewertungen anderer polit Standpunkte..
Da ich selbst einen Sohn habe, der sehr unterschiedl Wege eingeschlagen
hat bis er dort ankam, wo er heute ist, - und wir uns immer wieder im
kritisch-solidarischen Dialog begegnen, uns auch immer noch gegenseitig unterstützen, zusammen Dinge unternehmen und auch sogar voneinander lernen -
freue ich mich, dass es Bewegungen gibt, wie die UVs, die sich engagieren
wollen aber mit dem Anspruch zu prüfen, kritisch zu
hinterfragen, was unsere parteipolitischen Instanzen uns verkaufen wollen..
wir brauchen Euch !
Solidarische Grüsse von
Kate ( Befürworterin des bed Grundeinkommens als e i n e n solid Beitrag zur besseren Verteilung unseres unendl Reichtums u Ressourcen )