Transition-Town-Bewegung

Im Rahmen der Transition Town Bewegung (etwa "Stadt im Wandel") gestalten seit 2006 Umwelt- und Nachhaltigkeitsinitiativen in vielen Städten und Gemeinden der Welt den geplanten Übergang in eine postfossile, relokalisierte Wirtschaft. Initiiert wurde die Bewegung u.a. von dem irischen Permakulturalisten Rob Hopkins und Studenten des „Kinsale Further Education College“ in Irland. Ausgehend von der Beobachtung, dass die nationale und internationale Politik nicht entsprechend auf die Herausforderungen des Klimawandels und des bevorstehenden globalen Ölfördermaximums ("Peak Oil") reagiert und daher die Kommunen von sich aus mit ersten vorbereitenden Maßnahmen auf eine Zukunft knapper werdender Roh- und Treibstoffe reagieren müssen, initiieren Transition Towns Gemeinschaftsprojekte. Hierzu gehören u.a. Maßnahmen zur Verbrauchsreduktion von fossilen Energieträgern sowie zur Stärkung der Regional- und Lokalwirtschaft. Eine wichtige Rolle spielen dabei auch die Gestaltungsprinzipien der Permakultur, die es insbesondere landwirtschaftlichen, aber auch gesellschaftlichen Systemen ermöglichen sollen, ähnlich effizient und resilient zu funktionieren wie natürliche Ökosysteme (...)

weiterlesen auf http://de.wikipedia.org/wiki/Transition_Towns

 

Unter http://www.transition-initiativen.de/ findest Du etwas über die Gruppen, die sich bereits gegründet haben. Auf der Seite der hannoverschen Transition-Initiative findest Du noch mehr Informationen dazu. Derzeit wird gerade an der Gründung einer solidarischen Landwirtschaft gearbeitet, Ende Februar findet wieder eine Transition-Konferenz statt.

Und hier findest Du Videos eines Vortrags von Prof. Niko Paech von der Transition-Town-Konferenz 2010 in Hannover.